Hundeosteopathie- Kirsten Hartbecke


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Entstehung

Osteopathie

Entstehung


1892 begründete der amerikanische Arzt Dr. A. T. Still die Osteopathie.

Begriffserklärung:

Os (griech.) = Knochen, Pathos (griech.) = Leiden

Wörtlich übersetzt = Das Leiden vom Knochen

Der Name ist irreführend, da hier natürlich KEINE Knochenkrankheit gemeint ist.
Der Begriff wurde von Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) dem Gründer der Osteopathie geprägt und beibehalten; lediglich die Berufsbezeichnung hat sich geändert.
Man spricht jetzt von Osteotherapeuten und nicht mehr von Osteopathen.

Bild erstellt von Sabine Schuermann

Dr. Still fand heraus, dass funktionelle Störungen der Wirbelsäule Gesundheitsstörungen im ganzen Körper auslösen können. Dr. Still entwickelte schließlich ein Medizinsystem, mit dem Funktionsstörungen im gesamten Körper behandelt werden können. 1892 gründete Still das erste osteopathische College.
In England wurde die Osteopathie bereits 1902 von Little John, einem Schüler von A. T. Still begründet. In Deutschland hat sich die Osteopathie erst seit etwa 1980 verbreitet. In Frankreich wurde die Osteopathie in den 70er-Jahren dann auf die Behandlung von Pferden übertragen. Pascal Evrard brachte diese Therapie nach Deutschland und gründete 1997 mit Beatrix Schulte Wien das DIPO (Deutsches Institut für Pferdeosteopathie).

Die Hundeosteopathie entwickelte sich aus der Tatsache, dass die Behandlung nicht direkt vom Pferd/Mensch auf den Hund übertragen werden kann, da die Anatomie des Hundes zwar Ähnlichkeiten aufweist, aber eben nicht gleich ist. So gibt es für den Hund spezielle Untersuchungs- und Behandlungstechniken die seiner Anatomie Rechnung tragen.

Bild erstellt von Sabine Schuermann

Bild erstellt von Sabine Schuermann


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